Intro
Restrukturierungen von Unternehmen sind unabwendbar, insbesondere in Zeiten schwindender Profitabilität. Sie sind darauf ausgelegt, Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich zu stabilisieren, bevor eine Insolvenz eingeleitet wird.
Vorinsolvenzliche Maßnahmen, wie sie im Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) festgelegt sind, bieten dabei optional eine rechtliche Grundlage, um frühzeitig auf drohende Zahlungsunfähigkeit zu reagieren.
Ein geeigneter Zeitpunkt ist oft dann gegeben, wenn sich die finanzielle Lage des Unternehmens verschlechtert, aber noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass eine Insolvenz unumgänglich wird.
Eine Restrukturierung (egal ob als vorbeugende Maßnahme des Unternehmens, im gerichtlichen StaRUG Verfahren oder als Insolvenz-Maßnahme) umfasst -je nach Situation- die Neugestaltung von Verbindlichkeiten, Anpassung von Geschäftsmodellen (Target Operation Model) und ggf. aktive Verhandlungen mit Gläubigern. Auch zählen Kostensenkungs-Maßnahmen oder Freisetzung von Mitarbeitern zu notwendigen Maßnahmen, selbst wenn diese für Betroffen höchst belastend sind.
Durch die Implementierung vorinsolvenzlicher Maßnahmen können Unternehmen nicht nur ihre Liquidität sichern, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhalten. Die richtige Strategie kann dazu führen, dass das Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgeht.
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Gründe
Unabhängig & neutral
Das Widerherstellen von Vertrauen, gepaart mit Objektivität und Empathie, ist ein wesentlicher Hebel in Verhandlungen mit Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Banken.
Fachliche Expertise
In einer Existenz-Krise sind Entscheidungen oft binnen weniger Tage oder Wochen zu fällen, verlassen Sie sich hier auf unsere fachliche Unterstützung.
Erfahrung in Sondersituationen
Insolvenznahe Situation werden oft mit rechtlich & wirtschaftlich schwierigen Fragen verbunden. Zu beachten sind jedoch auch organisations-dynamische Aspekte.
Finanzen
Debt-Equity Swap
Das Instrument des Debt Equity Swap (Schulden gegen Beteiligung) kommt vor allem in tiefgreifender finanziellen Schieflagen zur Anwendung.
Kapitalschnitt u.ä.
Ein Kapitalschnitt stellt eine vereinfachte Kapitalherabsetzung bei gleichzeitiger Kapitalerhöhung dar, welcher gesellschaftsrechtlich strengen Regeln unterliegt.
Liquiditäts-Maßnahmen
Zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit gilt es, die Aktivseite der Bilanz zu stärken. Hierfür bieten sich diever Instrumente der finanziellen Restrukturierung an.
Organisation
Portfolio-Optimierung (Markt & Wettbewerb)
Fehlende Markorientierung, falsche Strategie-Entscheidungen des Managements oder ausbleibende F&E, alles kommt auf den Prüfstand.
Abteilungsbezogene Maßnahmen
Egal ob Produktion, Lager, Sales oder Administration..., Straffung und Kostenorientierung sind wichige Restrukturierungs-Elemente.
Personal-Maßnahmen
Fehlende Auslastung oder notwendige Kostenoptimierungen umfassen vor allem auch den Personalbereich - eine schmerzliche Situation.
Rechtlich
Distressed M&A
Grow oder Shrink? Oft sind Teilverkäufe zur Rettung der finanziellen Stabilität unerlässlich. Solche zeitkritischen Transaktion bergen jedoch viele Risiken.
Umwandlung / Verschmelzung
Auch Formwechsel können unterstützende Krisen-Maßnahme sein, wobei Haftungs-, Mitbestimmungs-, Kostenthemen oder gar die Machtverhältnisse eine Rolle spielen.
Rangrücktritte (während der Krise)
Der Rangrücktritt ist ein höchst bewährtes Instrument der Sanierungspraxis. Forderungen (z.B. der Gesellschafter) ggü. der Gesellschaft werden dabei stark beschnitten.